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Wie meine Persönlichkeit mein Business beeinflusst

Frau lehnt an einer Wand

Laut Meyer Brigges Persönlichkeitstest bin ich ein Aktivist ENFP-A/ENFP-T

Ein Aktivist ist ein wahrer Freigeist! 

Tatsächlich, die kennen mich! Also diejenigen, die den Test entworfen haben. Als wahrer Freigeist mag ich es natürlich überhaupt nicht, in eine Schublade gesteckt zu werden. Und so ein Test ist zum Teil immer auch eine Schublade. Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist es, neue Facetten meiner Persönlichkeit wahrzunehmen, meinen blinden Fleck zu verkleinern und mich dadurch auch weiter zu entwickeln. 

Hier zeigt sich meine Neugierde, die für mich selber und der Spaß daran, Neues zu entdecken. 

Ein passendes Zitat dazu habe ich ebenfalls im MBTI-Meyer Brigges Test (Psychotest) gefunden. Der Test stellt eine Weiterentwicklung der Typologie nach CG Jung dar.  

„Aktivisten werden viel Zeit damit verbringen, soziale Beziehungen, Gefühle und Ideen zu erforschen, bevor sie etwas finden, womit sie zufrieden sind. Wenn sie jedoch schließlich ihren Platz in der Welt gefunden haben, können ihre Phantasie, ihr Einfühlungsvermögen und ihre Unerschrockenheit zu ausgezeichneten Ergebnissen beitragen.“

 

In Gesellschaft zu sein, Verbindung leben und spüren

Ich liebe es, in Gesellschaft zu sein und die Verbindung zu meinen Mitmenschen zu spüren. Das zeigt sich auch in meinem ehrenamtlichen Engagement für unsere Jugend-Bogensport Gruppe oder im Lockdown dafür zu sorgen, dass mittels ehrenamtlicher Helfer all diejenigen, die grade in Quarantäne waren, mit Lebensmitteln versorgt werden konnten.
Oder darin, im April 2021 eine Impfaktion zu starten, mit dem Ziel, möglichst schnell aus dieser für uns alle so belastenden Situation heraus zu kommen.
Dinge, die aus meiner Sicht für uns als Gemeinschaft/Gesellschaft wichtig sind und bei denen ich für mich diese Verbundenheit spüren kann. Diese Tätigkeiten empfinde ich als äußerst sinnstiftend und sehr erfüllend.

Weiterer Aspekt meiner Persönlichkeit sind ganz sicher: Kreativität und Freiheitssinn 

Auch bei diesen Attributen finde ich mich wieder. Für mich sind sie ein wirkliches Pfund, was sich für mich persönlich und für meine Klienten schon ganz oft positiv ausgewirkt hat.

Für mich persönlich ist es ein Gefühl von:
„Ich finde ein Lösung früher oder auch später, aber die Lösung kommt, sie ist fast schon greifbar.
Dieses Gefühl vermittelt mir Sicherheit, auch in Situationen, die vor Unsicherheit nur so  strotzen.“

Es lässt mich auch vor schwierigen Herausforderungen nicht zurückweichen, weder privat noch bei meiner Arbeit.
Im Gegenteil: Ich fühle mich besonders herausgefordert, wenn ich, wie es schon oft geschehen ist, sozusagen als Notfallhilfe geholt werde.

Meistens dann, wenn die Situation unübersichtlich und ausweglos erscheint und alle Betroffenen sagen: „Schlimmer kann es nicht mehr werden.“ 
An dem Punkt ist Kreativität gefragt, flexibles und individuelles an die Situation angepasstes Handeln.
Eine meiner Lieblingsübung, bei der ich, wenn ich mit meiner Arbeit anfange, nicht weiß, wohin es führt und wie es ausgeht.
Wenn es dann darin mündet, dass die Beteiligten völlig platt sind, weil sie nicht damit gerechnet haben, dass die Situation so eine positive Wendung nehmen würde. 

Vor einiger Zeit wurde ich genau in einer solchen Situation von einer sozialen Einrichtung gerufen und gebeten, die Leitung dabei zu unterstützen, die Mitarbeiter zu begleiten und Probleme, welche sich im Laufe der Zeit zugespitzt hatten, anzuschauen und gemeinsame Lösungen zu finden. 
Kernpunkt war dabei, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen, um die Bindung zum Unternehmen zu stärken. 

Ein erstes Vorgespräch mit dem Vorgesetzten ergab, dass es sein Ziel war, die Mitarbeiter, die noch da waren, möglichst zu behalten und die Situation in ruhige Fahrwasser zu manövrieren.
Für die folgenden Gespräche hatte er jedoch wenig Zuversicht, dass es Lösungen geben würde. Sein Blick auf die Situation war also eher pessimistisch. 

Letztlich kam es anders, als er gedacht hatte. Nach mehreren gemeinsamen Sitzungen konnte sich die Mitarbeiter einen Aufgabenwechsel innerhalb der Einrichtung vorstellen und wurde dann auch versetzt. 

Selbstverständlich war dieser Wechsel schwierig und mit vielen Vorbehalten verbunden. Er war nur unter der Vereinbarung möglich, sich die Situation in 3 Monaten noch mal anzuschauen. 

Genau das wurde gemacht. Dabei wurde den Mitarbeitern nun in Aussicht gestellt, doch wieder auf die alte Stelle zurückzukehren, was sie zur Überraschung aller ablehnten.

Zwischenzeitlich hatten sie soviel Freude an den neuen Aufgaben gefunden, an der Flexibilität, der Abwechslung, die ihnen dort geboten wurde, dass sie noch heute diese Stelle ausfüllt.

So macht es natürlich besonders viel Freude zu arbeiten und es berührt mich immer wieder tief, wenn es zu einer guten Lösung für alle Beteiligten kommt. 

Bei diesem Auftrag war ich sehr froh über meine intuitiven, kreativen Anteile, die es mir ermöglichen, in solchen Situationen passgenau vorzugehen.

Besonders, wenn sich während des Prozesses plötzlich Themen zeigen, mit denen keiner gerechnet hat. Dann ist es oft sehr hilfreich, spontan und flexibel reagieren zu können.
Wie ich schon öfter gesagt habe: Eine meiner liebsten Übungen.

 

Eine weitere Eigenschaft, die mein Persönlichkeitstest ergeben hat: Neugierig sein!

Neugierde kann eine Eigenschaft sein, die nervt und manchmal, wenn sie zu unvorsichtig genutzt wird, von der Umwelt als unangenehm empfunden wird.

Mittlerweile habe ich gelernt, ganz achtsam zu fragen, dabei aufmerksam zu beobachten und meinen Gesprächspartnern den Raum zu lassen, der nötig ist, um vertrauensvoll in Kontakt gehen zu können. Ganz besonders, wenn ich zufällig ein Thema anstupse und dann an den Reaktionen merke: Ok, hier ist die Grenze, mein Gegenüber möchte dazu nichts sagen. Dann freue ich mich, dass ich das wahrgenommen habe, ohne dass mir mein Gesprächspartner sagen muss, dass er nicht darüber reden möchte. 

Dieses Loslassen meiner eigenen Neugierde, das Stehen lassen von Dingen, die eben nicht benannt werden, empfinde ich als große Freiheit. Wenn es für mich relevant ist und die Zeit reif ist, dann kommt die Info wie von selbst und wenn nicht, dann ist es einfach auch nicht für mich bestimmt.

Der gute Kontakt zu meinen Gesprächspartnern ist mir wichtig und zwar so wichtig, dass es mir Freude macht, nachzufragen, zu lauschen, zu sehen und zu fühlen, wo der andere ist. Mich mitnehmen zu lassen, in die für mich fremde Welt, zu erleben, wie jemand anders die Dinge sieht. Sollte er oder sie das jedoch nicht wollen, dann ist es voll und ganz in Ordnung. Das Gespräch auf Augenhöhe hat bei mir Vorrang.

 

Aufmerksamkeit 

Routine und Verwaltungsarbeit, detaillierte Pläne erstellen: Das sind ganz gewiss nicht meine Lieblingsaufgaben.

Wenn es solche Arbeiten zu tun gibt, schwindet meine Aufmerksamkeit. Da hat der Test wirklich recht. 

Was mir über die Maßen Freude macht und wo ich tagelang aufmerksam sein kann – und zwar ohne Punkt und Komma – das ist in der Arbeit mit Menschen. Es fesselt, fasziniert und fordert mich heraus, wenn jemand mit einem Thema kommt, das endlich gelöst werden will.

Innere Hindernisse und Blockaden aus dem Weg räumen, Lösungen finden, gemeinsam die Hoffnung leben, daran zu glauben, dass es Möglichkeiten gibt. Oder wenn das Leben mal wieder unabwendbare Tatsachen geschaffen hat, damit zurechtzukommen. So, dass es auch hier Erleichterung gibt. 

Ich denke daran, wenn beispielsweise jemand eine Kündigung erhalten hat und gefühlt vor dem Scherbenhaufen seines Lebens steht. Keinen Plan hat, wie es weitergehen könnte. In dieser Situation ist es mir eine Freude, daran beteiligt zu sein, neue Hoffnung und den Mut zu finden. Damit es nach einer Phase des Frusts weiter gehen kann. 

Kommunikator als ausgezeichneter Zuhörer 

Aha, ein ausgezeichneter Kommunikator, was bin ich geschmeichelt.
Na, dann bin ich im Trainerjob ja ganz richtig, oder? 

Tatsächlich liebe ich Gespräche und höre gern zu. Was mir sicher nicht so gut liegt, sind rhetorische Kniffe, dafür vertiefe ich mich zu gerne in ein gutes Gespräch über Gott und die Welt. 

Wie können wir unsere schöne Erde erhalten, was hinterlassen wir den nachfolgenden Generationen? Wo sollten wir endlich Verantwortung übernehmen. 

Nein, ich bin nicht bei Greenpeace und auch sonst nicht aktiv im Umweltschutz, befürworte jedoch die Aktionen von FRIDAYS FOR FUTURE und denke, wir sollten den jungen Menschen genau zu hören und uns fragen, wo wir gefordert sind und wo es Zeit ist, unsere zum Teil verkrusteten Sichtweisen zu überdenken. Verantwortung für die folgenden Generationen zu übernehmen. 

Viele Gespräche mit einer sehr lieben Meeresbiologin haben mich Landei dafür sensibilisiert zu erkennen, wie wir mit unserem Verhalten, dem Einkaufsverhalten und unserem Konsum dafür sorgen, dass wir für unsere Meere und die Lebewesen dort eine enorme Gefahr darstellen. 

Ja, das wusste ich auch schon davor. Was mir jedoch nicht so richtig klar war, ist die Bedeutung für unsere Erde. Da haben mir die Gespräche die Augen geöffnet für eine bedrohte und besondere Welt, die Meere und ihrer Bewohner, die mir bis dahin gänzlich fremd war. 
Durch das Zuhören konnte ich ein kleines Stück in diese Welt eintauchen und habe sehr viel gelernt. 

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