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Wie Loslassen funktioniert

Standest du schonmal an dem Punkt, etwas verändern zu wollen, aber gleichzeitig das Gefühl zu haben, das gar nicht zu können oder zu verdienen? Du bist nicht vorangekommen, hast es nicht geschafft, dein volles Potenzial zu entfalten und fühlst dich blockiert.

Irgendetwas hält dich davon ab, dein Vorhaben dauerhaft umzusetzen. Um aus dieser Situation zu entkommen ist es wichtig, dass wir uns dieser Blockaden oder auch Glaubenssätze bewusstwerden und sie aufdecken. Erst wenn du es schaffst, die positiven Aspekte deiner Überzeugungen zu erkennen hast du die Möglichkeit, das Alte los zu lassen und neue hilfreiche Muster zu entwickeln – welche genau diese positiven Aspekte enthalten. 

Denn sonst wirst du unbewusst immer wieder die Bestätigung suchen, dass deine Überzeugungen doch wahr sind. Diese Glaubenssätze bremsen aus und sorgen manchmal auch dafür, dass wir lieber den bequemen Weg wählen, als etwas Neues zu wagen. 

In diesem Artikel möchte ich dir an einer Geschichte aus meinem Coaching-Alltag zeigen wie sehr uns solche Überzeugungen blockieren können und wieso es so wichtig ist, dass wir uns von ihnen frei machen und sie umschreiben. 

Wie uns Blockaden ausbremsen

Sandra (Name wurde geändert) kam mit einem festen Ziel zu mir ins Coaching: sie möchte sich selbstständig machen und hatte gemerkt, dass sie auf diesem Weg Unterstützung braucht.

Nach ihrem Studium hatte sie jahrelang im Beruf gearbeitet und dabei schnell gemerkt, dass sie dieser nicht vollends glücklich machte. Daher hat sie den Entschluss gefasst, ihren Traum zu leben und den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Sie hatte sich bereits viel mit dem Thema Selbstständigkeit beschäftigt, dazu informiert und Schulungen besucht. 

Dennoch merkte sie, dass sie sich trotz der guten Vorbereitung innerlich blockiert fühlte und nicht weiterkam. Ein Gefühl von: „Ich kann mich anstrengen wie ich will, ich komme einfach nicht voran. Ich brauche zu lange und es funktioniert einfach nicht.“ machte sich breit. 

Was sich hier bei Sandra zeigt ist das, was allgemein als Blockaden, limitierende Glaubenssätze, Beliefs oder destruktive Denkmuster bezeichnet wird.   

Hilfreiche und hinderliche Glaubenssätze

Wir alle haben solche Glaubenssätze, dabei kann man zwischen hilfreiche und hinderlichen unterscheiden. Gemeinsam haben sie, dass sie uns oft nicht bewusst sind, denn sie laufen so gut wie automatisiert ab und wir nehmen sie kaum erkenntlich wahr. 

Sie haben den Vorteil, dass sie uns äußerst schnell dabei helfen können, Dinge einzuschätzen und sofort darauf zu reagieren. 

So wie bei Sandra, zu deren Überzeugungen der Glaubenssatz „Ich kann mich anstrengen wie ich möchte, ich komme einfach nicht weiter“ gehört. In diesem speziellen Fall hat das dazu geführt, dass sie wirklich bereits Unmengen an Aufwand investiert hat – sie ist top qualifiziert, gibt sich selbst für ihr Wissen jedoch nicht die Wertschätzung, die eigentlich angemessen wäre. 

Dabei war ihr Wunsch das genaue Gegenteil. Sie hatte sich doch eigentlich für die Selbstständigkeit entschieden um abhängig zu sein, weiter zu kommen und ihre Größe zu spüren. Zu leben und in diesem Rahmen anderen mit ihrem Konzept das Leben schöner zu machen. 

Bevor sie diesen Schritt jedoch wirklich gehen kann, muss sie zunächst ihre hinderlichen Überzeugungen entdecken und verändern. Denn diese verankern sich oft ohne dass wir es merken in unserem Unterbewusstsein und wirken dort. 

Schreibe eine neue Version deiner Überzeugung

Während unseres Coachings wurde ganz klar, dass ihr eigentlich bewusst war, dass sie sich selbst blockiert und sich wünscht, dass sich daran etwas ändert. 

Sandra wurde bewusst, wie sehr sie an dieser Überzeugung hing sie dürfe nur Erfolg haben, wenn sie sich auch mächtig anstrengt. Diese Überzeugung begleitet sie bereits seit Kindertagen, denn dort hatte dieses Verhalten dazu geführt, dass sie Anerkennung von der Umwelt bekam. 

Das Gefühl von Anerkennung ist in dem Beispiel von Sandra also mit großer Anstrengung verbunden und unterbewusst so verankert, dass man Anerkennung nur auf diesem Weg verdient hat. 

Für Sandra war der Punkt gekommen, sich von dieser Verknüpfung zu lösen und eine neue herzustellen. Sozusagen eine neue Version der Überzeugung. 

Für Sandra lautetet der neue Glaubenssatz: „Ich bin souverän und mutig, ich kann Ideen weitergeben. Ich bin gut, so wie ich bin.“

Festhalten beinhaltet eine positive Absicht

Wie du an Sandras Geschichte merkst benötigt es um wirklich loslassen zu können im Grunde zwei Schritte. Im ersten musst du dir deiner Glaubenssätze bewusst werden und diese aufdecken. Im zweiten Schritt wird der alte, limitierende Glaubenssatz dann mit einem neuen, bestärkenden überspielt. 

Dabei kannst du im Hinterkopf behalten, dass Festhalten immer eine tiefe, positive Absicht beinhaltet. Diese muss in der neuen Überzeugung enthalten sein. Ansonsten gelingt das Loslassen der alten Überzeugung nicht. 

Einer der bewegendsten Augenblicke für mich ist es, wenn meine Coachees diesen Punkt erreichen. Dabei kann man wirklich beobachten, wie der Vorhang vor den Augen fällt und sich ein neues Bewusstsein bildet. 

Was kannst du jetzt also tun, wenn du selbst genau an diesem Punkt stehst? Eigentlich etwas ändern möchtest, aber einfach nicht vorankommst. Mein Tipp ist, dir gut zu überlegen, was dich eigentlich in der Situation festhält und was das Gute daran ist?

Und falls du merkst, dass du deiner Blockade alleine nicht auf den Grund kommst, kannst du dich gerne bei mir melden und wir schauen uns gemeinsam an, woran es genau hakt. 

 

Ich möchte Dir Mut machen zu zeigen, was in Dir steckt! Mach den ersten Schritt pack es an.

Melde Dich gerne für einen kostenlosen Beratungstermin. Wir treffen uns online oder telefonisch. So wie es dir am besten passt.

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1 Kommentar

  1. Pingback:Wie du dich durch Loslassen neuen Wegen öffnest

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